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Neue Filmrezensionen

Verfasst von marlowe am 31. März 2018 - 14:38

2018-Film-Noir-Jenseits-der-weissen-Linie.jpgWie angekündigt, kamen im März neun Filmbesprechungen von Autoren, Regisseuren und Darstellern afro-amerikanischer Herkunft hinzu, die den Überblick über die Bandbreite an Neo Noirs der letzten Jahrzehnte erweitern helfen. Im Menü FILME sind folgende Rezensionen neu: Liebesgrüße aus Pistolen (USA 1972), Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs (USA 1970), Wenn es Nacht wird in Manhattan (USA 1970), Black Eye (USA 1974), Straße zum Jenseits (USA 1972), Jenseits der weißen Linie (USA 1992), Trouble Man (USA 1972), Friday Foster (USA 1975) und Fresh (USA 1994). Kaum eine Phase des Neo-Noir-Kinos war so produktiv und reichhaltig wie die erste Hälfte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Deshalb wird es im folgenden Monat um Werke aus den Jahren von 1990 bis 1993 gehen, als junge (und altbekannte) Regisseure das Feld erneut beackerten und Filme von eigenwilligem Charakter schufen. Dabei wird der Fokus erneut auf US-Produktionen liegen, bevor wir uns im Mai dem europäischen und lateinamerikanischen Kinoschaffen im klassischen Film Noir widmen werden.

 

35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin

Verfasst von marlowe am 10. März 2018 - 23:06

 2018-Film-Noir-35-MM-web.jpgSeit 2014 gibt es 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin, ein deutschsprachiges Journal, das sich der internationalen Filmklassik widmet und zwar im zweimonatigen Rhythmus seines Erscheinens in nunmehr 25 Ausgaben. Zum Stummfilm und zum Tonfilm, über Fritz Lang oder Alfred Hitchcock, von Buster Keaton zu Vincent Price - 35 Millimeter erörtert die ersten 70 Jahre der Film- und  Kinogeschichte des 20. Jahrhunderts. Im April erscheint die 26. Ausgabe und darin auch mein Bericht vom Filmfestival Noir City, das im Januar und Februar zum 16ten Mal in San Francisco stattfand. Dessen Programm und auch sein Rahmen, für welche die dort ansässige Film Noir Foundation verantwortlich zeichnen, werden darin ausführlich  erläutert. Im Übrigen widmet sich die 26. Ausgabe von 35 Millimeter dem Filmstudio RKO Radio Pictures, das in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auch viele namhafte Film Noirs produzierte.

 

Neue Filmrezensionen

Verfasst von marlowe am 1. März 2018 - 9:03

2018-Film-Noir-Daemon-der-Frauen.jpgDer Februar ist auch in diesem Jahr rasant vergangen, und im Ganzen sind in den letzten vier Wochen acht Filmbesprechungen aus der Sparte des klassischen Film Noirs hinzugekommen. In dem Menü FILME sind folgende Rezensionen neu: High Tide (USA 1947), Bodyguard (USA 1948), Strange Impersonation (USA 1946), Quiet Please, Murder (USA 1942), Tiger im Nebel (UK 1957), Dämon der Frauen (UK 1955), Pulverfass New York / Straßen der Weltstadt (USA 1931) und Double Confession (UK 1950). Im März werden wir uns einer besonderen Fragestellung widmen, die uns schon lange umtreibt, nämlich inwieweit der Film Noir auch in der afroamerikanischen Filmkultur seine Spuren hinterließ. Wir werden eine Reihe von Werken präsentieren, die von der Filmkritik zumeist mit einem anderen Emblem versehen werden, unserer Meinung jedoch auch dem Kanon des Neo Noirs zuzurechnen sind und in den USA von Filmschaffenden afroamerikanischer Herkunft kreiert wurden.

 

 

Noir City 2018 Podcast

Verfasst von marlowe am 25. Februar 2018 - 16:38

 2018-Film-Noir-Noir-Talk-web.jpgWährend des Filmfestivals Noir City in San Francisco hat Haggai Elitzur für die Film Noir Foundation einige Interviews geführt, die er für seine unterm Titel Noir Talk firmierende Serie von Podcasts zusammenschnitt. Hier ist auch Matthias Merkelbach zu hören, Betreiber und Autor dieses Webportals zum Film Noir und zum Neo Noir, und zwar in der Episode Nr. 13 benannt On location from NOIR CITY 16 in San Francisco zwischen der 46. und der 58. Minute. Im Ganzen finden sich in den Beiträgen viele Einblicke zu Noir City und den dort gezeigten Filmen sowie Hintergrundinfos zu den einzelnen Personen und ihren Beziehungen zum Filmstil à la Noir. Haggai Elitzurs Noir Talk ist darum bemüht, mit einer Serie von Stimmen die Entwicklung der Rezeption des Film Noirs zu beleuchten, der speziell in den USA während der letzten 10 Jahre gänzlich anders im Zentrum der Aufmerksamkeit zahlloser Kinogänger und Cineasten steht, als dies aktuell in Deutschland vorstellbar wäre.

 

R.I.P. Peggy Cummins

Verfasst von marlowe am 15. Januar 2018 - 12:57

2018-Film-Noir-Peggy-Cummins-web.jpgMit der Engländerin Peggy Cummins ist kurz vor dem Jahreswechsel eine der letzten Ikonen des klassischen Film Noirs gestorben. Peggy Cummins wurde durch ihre Rolle der Annie Laurie Starr in Joseph H. Lewis‘ Gefährliche Leidenschaft (USA 1950) bei vielen Film-Noir-Anhängern zu einer Kultfigur. Im Jahr 1998 wurde der einst erfolglose Film durch die Library of Congress ins United States National Film Registry aufgenommen; 2014 veröffentliche Eddie Muller sein Buch Gun Crazy – The Origins Of American Outlaw Cinema. Auch in Joseph L. Mankiewicz‘ Escape (UK/USA 1948) und in Cyril Endfields Duell am Steuer (UK 1957) konnte Peggy Cummins überzeugen, doch war Gefährliche Leidenschaft einst ihre bereits letzte von fünf zwischen 1946 und 1950 entstandenen US-Produktionen. Die jüngst auch bei dem von der Film Noir Foundation jährlich initiierten Filmfestival Noir City in San Francisco als Podiumsgast aktive Peggy Cummins verschied am 29. Dezember 2017 im Alter von 92 Jahren in London, England.

 

Noir City - San Francisco 2018

Verfasst von marlowe am 27. Dezember 2017 - 21:44

2017-Film-Noir-Noir-City-2018-web.jpgVom 26. Januar  bis zum 4. Februar 2018 findet im Castro Theatre in San Francisco, Kalifornien, zum 16. Mal das legendäre Noir City Film Festival statt. Eddie Muller, Gründer der Film Noir Foundation und Gastgeber von Noir City, kehrt in diesem Jahr zu den US-amerikanischen Wurzeln des Film Noirs zurück. Aus den Jahren 1941 bis 1953 werden über den gesamten Zeitraum von 12 Tagen ein Dutzend sogenannter “Double Bills“ gezeigt. Wie seinerzeit erlebt der Zuschauer die Filme in ihrer Chronologie von Jahr zu Jahr und in exakt der Zusammenstellung, wie sie damals präsentiert wurden: “Classy As and Trashy Bs!“ So ist jeder bekannten Produktion stets ein B-Film zugeordnet, unter denen sich wiederum Raritäten finden, so z.B. Quiet Please, Murder (USA 1942), Address Unknown (USA 1944), Jealousy (USA 1945) oder High Tide (USA 1947). Eine Premiere feiert die just restaurierte Fassung von Felix E. Feists The Man Who Cheated Himself (USA 1950) mit Lee J. Cobb und Jane Wyatt. Und zum ersten Mal in der Geschichte dieses Portals wird auch der Film Noir de vor Ort sein.

 

Das Jubiläum - Sieben Jahre online

Verfasst von marlowe am 13. November 2017 - 10:46

2017-Film-Noir-Lichter-der-Vorstadt.jpgVor inzwischen sieben Jahren ging dieses Portal mit weniger als100 Filmbesprechungen zum Film Noir und zum Neo Noir online. Seither haben wir uns von Monat zu Monat damit befasst, die Perspektive auf den Filmstil inklusive seiner verzweigten Wurzeln und Auswüchse zu erweitern. Und so können wir heute auf weit über 1000 Filmrezensionen verweisen, die unserem Publikum einen Überblick und hoffentlich viele Inspirationen bieten. Damit etablierte sich der Film Noir de zum Themenkreis Film Noir und Neo Noir (obgleich nur auf Deutsch) als die inzwischen umfangreichste Datenbank Europas und in seiner Ausführlichkeit sogar als eine der größten weltweit. Aus diesem Anlass geht mein Dank heute an all unsere Medien- und Webpartner in Filmvertrieben, Buchverlagen, Kulturinstitutionen und Webportalen und an alle sonstigen Unterstützer von der Film Noir de, die sich seit 2010 gemeinsam mit uns engagieren, so dass diese Webressource derart entwickelt und stets verbessert werden konnte.

 

100 Jahre Jean-Pierre Melville

Verfasst von marlowe am 29. Oktober 2017 - 22:59

2017-Film-Noir-Melville-100-web2.jpg “Zum 100. Geburtstag des großen französischen Regisseurs vereint die Jean-Pierre Melville Edition seine besten Werke in einer Box!“ So heißt es im Werbetext für eine am 2. November mit je 9 Blu-rays oder 9 DVDs erscheinende Sammler-Box bei Arthaus / Studiocanal. Es ist eine lobenswerte Geste, diesen Meister französischen Kinos zwischen 1949 und 1972 mit solch einer Edition zu ehren. Doch drei seiner wichtigsten Werke der 60er Jahre fehlen: Die Millionen eines Gehetzten (FRA/ITA 1963), Der zweite Atem (FRA 1966) und Der eiskalte Engel (FRA/ITA 1967) gehören zu jenen besten Filmen des Regisseurs - sie sind besser als das Frühwerk. Von ihnen ist in der Box nichts zu finden, die mit drei frühen Filmen und den Film Noirs Drei Uhr nachts (FRA 1956) und Zwei Männer in Manhattan (FRA 1959) fünf deutsche Erstveröffentlichungen beinhaltet. Für solche editorische Leistung gebührt Arthaus Anerkennung. Nun sind allerdings auch die fehlenden Filme international, etwa in Frankreich und in den USA, seit vielen, vielen Jahren als BD und als DVD erhältlich. Warum nicht endlich auch hierzulande? Der Anlass, möchte man meinen, hätte kein besserer sein können.

 

Film Noir Neuheiten

Verfasst von marlowe am 12. September 2017 - 15:18

2017-Film-Noir-Buch-Duncan-web.jpg  2017-Film-Noir-Schonungslos-web.jpgBei Erst- oder Wiederveröffentlichung von Filmklassikern tut sich wenig bei den deutschen Filmvertrieben. Immerhin erscheint via Pidax film media Ltd. am 13. Oktober 2017 erstmals Abner Bibermans Schonungslos (USA 1956) mit Merle Oberon, Lex Barker und Gia Scala in Hauptrollen als deutsche DVD inklusive der englischen Tonspur. Bereits am 28. September bringt Warner Bros. Toby Chus Neo Noir Unforgettable - Tödliche Liebe (USA 2017) mit Katherine Heigl, Rosario Dawson und Geoff Stults und zwar sowohl als BD als auch als DVD. Zwei neue Bücher befassen sich mit dem klassischen Film Noir - zum ersten ein von Paul Duncan und Jürgen Müller herausgegebenes und schlicht Film Noir betiteltes, 648 Seiten starkes und gebundenes Werk, das am 6. Oktober im Kölner Taschen Verlag herauskommen wird. Auch das zweite Buch ist von Duncan und erscheint in Deutschland bei Taschen, beinhaltet aber die Film Noir Movie Posters und ist ab dem 18. Februar 2018 (im Textteil auf Englisch) verfügbar.

 

R.I.P. Jeanne Moreau und Sam Shepard

Verfasst von marlowe am 15. August 2017 - 13:13

2017-Film-Noir-Sam-Shepard-web.jpg2017-Film-Noir-Jeanne-Moreau-web.jpgMit Jeanne Moreau und Sam Shepard haben Filmliebhaber den Verlust zweier großer Schauspieler zu beklagen. Jeanne Moreau war in den 50er Jahren an vielen Film Noirs beteiligt, z.B. an Wenn es Nacht wird in Paris (FRA/ITA 1954), Gas-Oil (FRA 1955), Hyänen unter sich (FRA/ITA 1957) und Fahrstuhl zum Schafott (FRA 1957). Dem Jugendwahn und dem Banalen widerstrebend war die am 31. Juli mit 89 Jahren verstorbene Moreau eine Institution des französischen Kinos. Drehbuchautor von Antonionis Zabriskie Point (USA 1970), Co-Autor von Bob Dylans Renaldo & Clara (USA 1978), ein Dramatiker und Schriftsteller, der 1979 den Pulitzer-Preis erhielt... Sam Shepard war ein Name in der US-amerikanischen Kulturlandschaft und zuletzt als Schauspieler oft in Neo-Noir-Filmen präsent - in Killing Them Softly (USA 2012), Mud - Kein Ausweg (USA 2012), Auge um Auge - Out of the Furnace (USA/UK 2013) und Cold in July (USA/FRA 2014). Er starb am 27. Juli im Alter von 73 Jahren.