Peter Lorre

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Geboren: 26. Juni 1904, Rózsahegy, Ungarn
Gestorben: 23. März 1964, Los Angeles, USA
 
 
Geboren wurde Peter Lorre als László Löwenstein, Sohn einer jüdischen Familie, in Rózsahegy, Ungarn, seinerzeit Teil der k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn. Über Wien und Zürich kam er nach Berlin, wo er am Theater mit Bertolt Brecht arbeitete. Berühmt wurde er 1931 durch die Rolle des Kindermörders Hans Beckert in Fritz Langs M – eine Stadt sucht einen Mörder.
 
Nach Machtergreifung der Nationalsozialisten floh er via Paris und London, wo er in Filmen Alfred Hitchcocks spielte, nach Hollywood und trat 1941 neben Humphrey Bogart im Film Noir Die Spur des Falken / Der Malteser Falke auf und 1942 ebenfalls mit Bogart in Michael Curtiz’ Klassiker Casablanca. Es folgten tragische und dämonische Rollen in Film Noirs der Vierziger.
 
Die Rückkehr nach Europa zeigte ihn 1951 als Autor, Regisseur und Schauspieler in und von einem der wenigen deutschen Film Noirs – Der Verlorene. Das Scheitern des Werks im reaktionären Klima der jungen BRD führte ihn zurück nach Hollywood. Hier trat Peter Lorre nur noch in kleineren Rollen auf, zuletzt mit Veteranen des Horrorgenres in Billigproduktionen Roger Cormans.
 
Der dreimal verheiratete und zeitweise morphiumsüchtige Peter Lorre starb mit 63 Jahren an einem Schlaganfall. In der zeitgenössischen Pop-und Subkultur genießt er seit Jahrzehnten den Status einer Kultfigur.
 
 
Peter Lorre über sich selbst: All that anyone needs to imitate me is two soft-boiled eggs and a bedroom voice.”
 
 
 
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